50 Pfennig - Bank Deutscher Länder 


Jägernummer: 379

Material: Kupfer, Nickel

Rand: geriffelt 

Soll-Durchmesser: 20 mm 

Soll-Stärke: 1,58 mm 

Soll-Gewicht: 3,50 g 

Ausgabe: 14.02.1950 

Entwurf Avers und Revers: Richard M. Werner, Oberursel

 


Jahr Mzz Auflage Richtwert*
1949  D 39108317 (PP 200) zirkuliert, ss-vz: 1,50 €
1949  F 45118227 (PP 200) zirkuliert, ss-vz: 1,50 €
1949 G 25923227 (PP 25) zirkuliert, ss-vz: 1,50 €
1949 J 42323138 (PP 252) zirkuliert, ss-vz: 1,50 €
1950 G 30000 (PP 10) zirkuliert, ss-vz: 115,00 €

* Der Richtwert ist aus Durchschnittswerten von tatsächlich Verkäufen ermittelt und stellt keinen Katalog- oder Referenzwert dar!

Informationen zu einzelnen Jahrgängen

 

1949 J:  in polierter Platte sind Exemplare mit veränderter bzw. mit deutlich erhabenerer Wertzahl sind bekannt 

1950 G: Münzen in polierter Platte wurden nicht geprägt, bekannte Exemplare sind Nachprägungen mit Verweis auf den "Karlsruher    

                Münzskandal"

 

Geschichte

 

Die Münze 1949 J auf Klippen aus unterschiedlichen Materialien wurden als "Gefälligkeitsprägungen" für König Faruk von Ägypten geprägt.

 

Das Revers der Münze 1950 G wurde in der Prägestätte Karlsruhe 30000 mal versehentlich mit dem Stempel: "Bank Deutscher Länder", wie er für die Münzen von 1949 verwendet wurde, statt mit "Bundesrepublik Deutschland" geprägt. Es erforderte eine erneute. Rechtsgrundlage, die  Bekanntmachung über die Ausgabe von Bundesmünzen (s.u.) vom 14.09.1950, um die 30000 bereits geprägten Münzen herausgeben zu können. Aufgrund der im Verhältnis geringen Auflage hat sich der Wert mit der Zeit deutlich erhöht und ist unter Sammler dieses Gebietes begehrt. 

 

Fehlprägungen

 

Die Jahreszahl 1949 kann dadurch verändert sein, da sich diese sehr klein auf der Münze darstellt und einzelne Zahlen bei der Herstellung nicht auf die Münze geprägt wurden. Diese sogenannten Krüppelprägungen sind scheinbar auch gänzlich ohne Jahreszahl vorgekommen.  

 

Manipulationen

 

Die Münze von 1950 G wurde sehr häufig manipuliert, typischerweise durch das Zusammenfügen von zwei verschiedenen Münzen (50 Pfennig 1950 und 50 Pfennig G), erkennbar an einer Randnaht. Es wurde auch die Münze von 1949 G genutzt, um die "1949" in eine 1950 abzuändern, wodurch der Münzgrund erkennbar vertieft wurde. 

 

Fälschungen

 

Fälschungen sind nicht bekannt.


                          Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/m_nz50pfbek_1950/Münz50PfBek_1950.pdf